Rudolf - AFFAIRE MAYERLING 

 
   
German-speaking
first-night performance
Raimund Theater Vienna
February 2009 - January 2010 

Uwe Kroeger as "prime minister Eduard Earl Taaffe"
(c) NUfermann



Rudolf - AFFAIRE MAYERLING

RUDOLF ist die Geschichte eines Visionärs, die wesentlichsten Motive sind Leidenschaft, Selbstverleugnung und der Mut eines Menschen, der alle Talente eines politischen Denkers, aber kein Talent zur Macht hatte. Seine Ideen hätten die Welt des erstarrenden Habsburgerreiches verändern, sein Feuer ein neues Zeitalter eröffnen können. Aber der starre Hof und sein Gegenspieler, Ministerpräsident Taaffe, verhindern jede Neuerung. In dieser niederschmetternden Situation trifft Rudolf auf die große Liebe: Mary Vetsera. Ihre Geisteshaltung, ihre Unbedingtheit, geben ihm die Kraft, bis zum Letzten zu gehen – nach Mayerling – „in Liebe verbunden bis in den Tod“.
 

Press commentaries:
 
PASSAUER NEUE PRESSE (Edith Rabenstein) / 01.03.2009

...Hervorragend besetzt ist auch der Intrigant, Ministerpräsident Graf Taaffe. Uwe Kröger, der legendäre Tod aus Elisabeth, zieht das Netz um Rudolf immer enger, sucht ihn als Alptraum heim und ist der wahre Strippenzieher im Reich. Krögers
Bühnenpräsenz ist einfach wunderbar - zudem bietet er die besten Tanzeinlagen...

KRONEN ZEITUNG (Karlheinz Roschitz) / 28.02.2009

...Hervorragend ist sein Gegenspieler Uwe Kröger als unerbittlicher Intrigant Ministerpräsident Graf Taaffe: ein Scharfmacher und Zyniker mit höchst präzisem Ausdruck...

KURIER (Peter Jarolin) / Nachtkritik 27.02.2009

...Als sein Gegenspieler, der erzreaktionäre Ministerpräsident Graf Taaffe, überzeugt Uwe Kröger. Ein gefährlicher, zynischer Technokrat der Macht, der Rudolf einen gnadenlosen Kampf liefert...

KURIER (Peter Jarolin) / 28.02.2009

...Drew Sarich und Uwe Kröger bleiben ihren Rollen nichts schuldig. So ist Drew Sarich ein gesanglich wie optisch überzeugender Rudolf, der in Uwe Krögers Graf Taaffe einen ideal-gefährlichen Gegenspieler findet. Gut so...

ÖSTERREICH (Günther Baumann) / 28.02.2009

...Fazit: Ein famoses Ensemble, aus dem auch Uwe Kröger und Carin Filipcic herausragen, trägt das Mayerling Musical zum Erfolg...

NEUES VOLKSBLATT (Renate Wagner) / 28.02.2009

...Drew Sarich als romantisch-tragischer Rudolf und Publikumsliebling Uwe Kröger als Inbegriff des bösen Intriganten entschieden dann wohl den Erfolg des Abends...

KÖLNISCHE RUNDSCHAU (Christian Fürst) / 27.02.2009

...Drew Sarich als Rudolf, vor allem die junge Lisa Antoni als unkonventionelle Mary sowie der deutsche Musical-Star Uwe Kröger als skrupelloser Graf Taaffe überzeugen stimmlich und auch schauspielerisch...

WIENER ZEITUNG (Christoph Irrgeher) / 27.02.2009

...Da gibt der versierte Uwe Kröger einen ultraüblen Ministerpräsidenten...

RHEINISCHE POST (NUfermann) / 27.02.2009

...Uwe Kröger spielt den Ministerpräsidenten Eduard Graf Taaffe, der Rudolf bespitzeln lässt und glaubt mit den nationalen und antisemitischen Strömungen das Kaiserreich retten zu können. Er hat seinen großen Auftritt in einem Alptraum Rudolfs „Die Fäden in der Hand“. Als Tangotänzer zieht er die Strippen und macht dem sensiblen Rudolf Angst. Die bisher nicht gekannten Fratzen und zynischen Gesichtszüge tun ihr übriges, getreu seinem Motto: „Ich drohe niemals, ich verspreche nur!"...

DIE PRESSE (Barbara Petsch) / 28.02.2009

...Uwe Kröger ist als Graf Taaffe mehr ein Revuestar als ein Politiker. Kröger, der als „Tod“ in „Elisabeth“ Furore machte, hat seine Aura, aber er wirkt starr und angestrengt...

WIENWEB.at  online

...Drew Sarich ("Hair") als Kronprinz, Lisa Antoni als Mary Vetsera und Uwe Kröger als intriganter Ministerpräsident Graf Taaffe ernteten Jubel...

WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN / ALLGÄUER ZEITUNG / dpa / 27.02.2009
...Drew Sarich als Rudolf, vor allem die junge Lisa Antoni als leidenschaftliche und unkonventionelle Mary sowie der deutsche Musical-Star Uwe Kröger als skrupelloser Graf Taaffe überzeugen stimmlich und - besonders im zweiten Akt - auch schauspielerisch...

SALZBURGER NACHRICHTEN / apa / 27.02.2009

...Dabei kann neben den beiden Hauptdarstellern auch Uwe Kröger als intriganter Ministerpräsident Graf Taaffe punkten...

DIE WELT online (Ulrich Weinzierl) / 02.03.2009

...Die Dramaturgie des Genres braucht einen Helden und einen Bösewicht. Für diesen muss Österreichs weiland Ministerpräsident und Innenminister herhalten: Eduard Graf Taaffe, Pair of Ireland. Ein dämonischer Finsterling, den Uwe Kröger mit gebotenem Höllenklischeecharme ausstattet...


musicals  (Martin Bruny) / 04.09

...Die Liebe ist es, die alle Fäden in der Hand hält, und nicht etwa Ministerpräsident Eduard Graf Taaffe, auch wenn er am Beginn des zweiten Akts in der Albtraum-Tanznummer den Song "Die Fäden in der Hand" als Slapstick-Geisterbahn-Tango interpretiert, durch sein ausgeklügeltes Spitzelwesen die Geheimpläne Rudolfs aufdeckt und so letzten Endes den finalen Akt des Suizids einläutet. Uwe Kröger gibt den intriganten Politiker mit einem Minirepertoire an Mimik und Gestik und massiv outrierendem Posing als Mischung aus Fiesling, Finsterling und bückelndem Diener, eine mit etwas zu dicken Strichen skizzierte Charakterstudie. Bei den Songs Krögers vermisst man perfekte Intonation...

Da Capo (Jörg Beese) / 04.09

...Vieles ist vorhersehbar, auch die Rolle des Ministerpräsidenten Graf Taaffe ist viel zu präsent dargestellt, hier hätte man sich eher das Image des "Schattenmanns" gewünscht.
So kann Uwe Kröger kaum Gänsehautstimmung beim Publikum erzielen, zu aggressiv und präsent wirkt Kröger, als dass man ihm den gefährlichen Intriganten, der im Hintergrund seine feinen Fäden spinnt, abnimmt. Fast schon komisch wirkt es, wenn die Dramaturgie Taaffe lange nach dem anonymen Autoren suchen lässt, obwohl er aufgrund der im zweiten Akt aufgedeckten Intrige gegen Rudolf von dessen Existenz lange wissen müsste, schließlich ist der Spion des Ministerpräsidenten bereits im ersten Akt Bestandteil des Komplotts und begegnet Rudolf bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt...

...Uwe Kröger hat als Graf Taaffe - wie bereits beschrieben - das Problem, dass er von Autor und Regie miserabel inszeniert wurde. Kröger besitzt eine unheimliche Ausstrahlung, die er aber viel besser aus dem Hintergrund zur Geltung bringen kann. Wenn er, wie bei "Rudolf", so extrem von Vorne agieren muss, nutzt er sich aufgrund der ihm auferlegten Aggressivität schnell ab. Seine zwei Geheimdienstbüttel hätte man streichen können, Kröger dafür viel mehr aus dem Schatten der Bühne agieren lassen sollen. Manchmal ist weniger Präsenz mehr, wie in diesem Fall...