ELISABETH

 
Deutsche Uraufführung im 
COLOSSEUM Theater in Essen.
März 2001 - Juni 2003.

Uwe Kröger als der "Tod"

© Karen Stuke 


ELISABETH

Ein Leben voller Glanz und Tragik, Auflehnung und Einsamkeit

ELISABETH, das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay, erzählt die wahre Geschichte von Elisabeth, der berühmtesten Kaiserin von Österreich. Das Stück korrigiert das kitschig-romantische Bild der Monarchin, das durch die Sissi-Filme der 50er Jahre geprägt wurde. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen begann, entwickelt sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe. Trotz aller Widerstände gegen persönliche und höfische Zwänge scheitert diese moderne und selbstbewusste Frau auf tragische Weise. Nur die bitter-süße Versuchung - "Der Tod" -, dargestellt durch einen mysteriösen, attraktiven Mann, begleitet sie stets. Nicht nur auf ihre letzte Reise...
 

PRESSESTIMMEN:
 

musicals / Juni 2001

...Neben Pia Douwes interpretiert auch "Original-Tod" Uwe Kröger nochmals die Rolle, die ihn in der Publikumsgunst ganz nach oben katapultierte. In Essen ist Kröger als Tod nicht mehr so androgyn angelegt wie seinerzeit in Wien, er wirkt hier sehr viel männlicher, gefährlicher und trotz einer gewissen Diabolik eher von dieser Welt. Dass er sich hoch oben in den Kulissen nicht so traumwandlerisch sicher und geschmeidig bewegt wie sein holländischer Kollege Stanley Burleson in Scheveningen fällt auf, aber nicht ins Gewicht. Stimmlich zeigt Kröger - inklusive der bekannten Manierismen - eindrucksvoll, was er drauf hat. Er schöpft aus dem Vollen und begeisterte besonders mit einem tollen "Letzten Tanz"...
 

Neue Rhein Zeitung / 23.03.2001

...Und dann ist da noch der leibhaftige Tod, der in dieser “Sissi“-Geschichte neue Akzente setzt. Uwe Kröger gibt ihn wie eine Art Billy Idol mit verführerischem Gruftie-Charme. Dass er derzeit zweifelsohne zu den führenden Kräften des Musical-Geschäfts gehört, belegt Kröger manchmal mit sehr viel Verzierung in der Stimme...
 

Westfälischer Anzeiger / 23.03.2001

...und der Tod trägt Elisabeth als Trophäe heim ins Reich. Uwe Kröger charakterisiert diesen schwarzen Engel vor allem mit vokalen Mitteln: Ein einziger Ton schillert bei ihm zwischen schmeichlerisch timbrierten Locklauten, rockiger Reibeisen-Brutalität und schneidender Eifersucht, nachdem sie sich für den anderen entschieden hat, für Franz-Joseph...
 

Associated Press / 23.03.2001

... Sehr präsent ist der Tod, gespielt von Uwe Kröger, in den sich die junge Sissi, die er nach einem Absturz von der Schaukel ins Leben zurückküsst, augenscheinlich verliebt und zeitlebens ihr Begleiter wird.
 

NGZ online / 23.03.2001

... Und so wird der Tod auch personifiziert von Musical-Star Uwe Kröger, der nicht nur stimmlich überzeugt, sondern auch eine gekonnte und beeindruckende Bühnenpräsenz beweist...
 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung / 24.03.2001

... Uwe Kröger, der ausschaut wie ein amerikanischer Illusionist, ist der prominente Tod, der mit viel Schmelz die Lebenden betören will – nicht Gevatter, sondern Freund. Hand aufs Herz: Der Tod mit Uwe Kröger ist in der Tat verlockender als das Leben mit Michael Lewis, der den schwachen Kaiser gibt...
 

Westfälische Rundschau / 24.03.2001

...Stimmlich bietet Essen jedoch die Spitze in diesem Genre...  ...Näher mein Tod zu dir, vor allem wenn der Gevatter auch noch in Gestalt von Uwe Kröger auftritt. Der demonstriert als heimliche Liebe Elisabeths, dass er sich durch und durch als Star fühlt – jede Bewegung eine Pose, jedes Wort derart maniriert gesungen, als habe er jenseits des Styx gerade erst einen Sprachkurs absolviert...
 

Die Welt / 24.03.2001

... Der Tod ist Elisabeths ständiger Begleiter schon von Kindheit an. Uwe Kröger, der schon in Wien diese Rolle verkörperte, ist ein blonder, verführerischer Leibhaftiger. Rockröhre und Balladenbube, dessen Erscheinen ausreicht, um die Bühne in eine Leichenhalle zu verwandeln. Und es prickelt zwischen Kröger und der vom dramatischen Spitzenton über lyrische Leichtigkeit zum verzweifelten Brüllen faszinierend präsenten Pia Douwes, die bereits bei der Uraufführung die Elisabeth sang...
 

Donaukurier / 24.03.2001

...Sie liebt den Tod über alles, flirtet und tanzt mit ihm (Uwe Kröger in einer Paraderolle) und findet erst Erfüllung, als der Gevatter mit den androgynen Zügen den Mantel um sie schlägt und sie in sein Reich trägt...
 

Südwestpresse / 26.03.2001

...Und auch der personifizierte Tod an ihrer Seite hat Wiener Erfahrung: Ein sichtlich gereifter Uwe Kröger, der mit dieser Rolle vor neun Jahren den Durchbruch schaffte...
 

Premierenkritik von Andreas Luketa / 04.2001

...Diesen Kuss spendet Uwe Kröger, der einst 1992 durch den Part des Tods in Wien zum umjubelten Musicalstar geworden ist und dieser Rolle nun auch in Essen sein Charisma schenken darf. Vergleicht man seine Leistung mit der von vor annähernd zehn Jahren kann man erkennen, dass sich Kröger ein mehr an darstellerischem Selbstbewusstsein angeeignet hat, was der Rolle in punkto Bühnenwirksamkeit sehr gut tut. Auch bei seinem Part wird der Bruch zwischen dem ersten und dem zweiten Akt deutlich, denn die Gefährlichkeit und Ernsthaftigkeit seiner Rolle steigert Kröger deutlich noch einmal zum zweiten Akt hin. Ist er anfangs noch unheilvoller, manchmal gar kitschiger Verführer, wird er später zum haltlosen Teufel, der keine Gnade mehr kennt. Mit starker Stimme intoniert, gibt Kröger seiner Rolle die perfekte Mischung aus betörendem Mysterium, arroganter Diabolik und zügelloser Leidenschaft, die das Publikum so liebt...